Was die Methode bewirken kann
Pferdegestützte Therapie – wenn Begegnung Entwicklung auslöst
Die Pferdegestützte Therapie wirkt gleichzeitig auf körperlicher, emotionaler, geistiger und sozialer Ebene – und öffnet Räume für Entwicklung, die im klassischen Setting oft schwer erreichbar sind.
Im Mittelpunkt steht die Beziehung: eine leise, nonverbale Kommunikation zwischen Mensch und Pferd. Pferde nehmen kleinste Körpersignale wahr – Haltung, Spannung, Atmung. Genau diese Sensibilität macht sie zu starken Partnern für Menschen jeden Alters, besonders für jene, die in Sprache, Motorik oder Emotionen Unterstützung brauchen.
Bevor Übungen dazukommen, entsteht erst Vertrauen. Durch das Pflegen des Pferdes, das gemeinsame Sein im Stall und die ersten Reiteinheiten erleben die Klientinnen und Klienten unmittelbare Rückmeldungen. Wer sich schwer tut zu kommunizieren, findet im Pferd oft einen Kanal, der ohne Worte funktioniert – und dennoch tief wirkt. Positive Erfahrungen mit dem Tier können neue Zuversicht schaffen, die sich auch im Alltag zeigt.
Als Reittherapeutin, begleite ich diesen Prozess gezielt. Ich sorge für Sicherheit, führe das Pferd und beobachte aufmerksam, wie Mensch und Tier aufeinander reagieren. Auf dieser Basis baue ich die Therapie Schritt für Schritt aus: Übungen, Geschicklichkeitsspiele und Bewegungsaufgaben fördern Selbstvertrauen, Körperbewusstsein, Koordination, Kommunikationsfähigkeit und Handlungskompetenz.
Die Pferdegestützte Therapie wirkt gleichzeitig auf körperlicher, emotionaler, geistiger und sozialer Ebene – und öffnet Räume für Entwicklung, die im klassischen Setting oft schwer erreichbar sind.
Im Mittelpunkt steht die Beziehung: eine leise, nonverbale Kommunikation zwischen Mensch und Pferd. Pferde nehmen kleinste Körpersignale wahr – Haltung, Spannung, Atmung. Genau diese Sensibilität macht sie zu starken Partnern für Menschen jeden Alters, besonders für jene, die in Sprache, Motorik oder Emotionen Unterstützung brauchen.
Bevor Übungen dazukommen, entsteht erst Vertrauen. Durch das Pflegen des Pferdes, das gemeinsame Sein im Stall und die ersten Reiteinheiten erleben die Klientinnen und Klienten unmittelbare Rückmeldungen. Wer sich schwer tut zu kommunizieren, findet im Pferd oft einen Kanal, der ohne Worte funktioniert – und dennoch tief wirkt. Positive Erfahrungen mit dem Tier können neue Zuversicht schaffen, die sich auch im Alltag zeigt.
Als Reittherapeutin, begleite ich diesen Prozess gezielt. Ich sorge für Sicherheit, führe das Pferd und beobachte aufmerksam, wie Mensch und Tier aufeinander reagieren. Auf dieser Basis baue ich die Therapie Schritt für Schritt aus: Übungen, Geschicklichkeitsspiele und Bewegungsaufgaben fördern Selbstvertrauen, Körperbewusstsein, Koordination, Kommunikationsfähigkeit und Handlungskompetenz.
Wie läuft eine Therapieeinheit ab?
Die Therapieeinheiten finden im Spiegelberg statt, unser Hof bietet eine strukturierte und angepasste Umgebung für die pferdegestützte Arbeit.
Zu Beginn erfolgt ein Erstgespräch am Telefon oder zu Beginn der Schnupperstunde, in dem Diagnosen, Erwartungen sowie bisherige Erfahrungen mit Pferden erhoben werden. Auf dieser Basis erstelle ich den individuellen Therapieplan. Je nach Bedürfnis der Klient:innen wird im Voraus geklärt, ob die weitere Anwesenheit der Bezugsperson während der Schnupperstunde sinnvoll oder notwendig ist.
Als nächstes werden die Tiere in ihrer Gruppe aus sicherer Distanz beobachtet. Erst im nächsten Schritt wird ein geeignetes Pferd, ein passender Esel ausgewählt. Für Personen ohne Vorerfahrung im Umgang mit Pferden kann diese Phase zur Reduktion von Ängsten sowie zum Kennenlernen des Tierverhaltens hilfreich sein. Die Pflege des Pferdes oder Esels ist Bestandteil der Therapie und dient der Beziehungs- und Vertrauensbildung.
Während der Reiteinheit führe ich als Therapeutin das Pferd und leite gezielte Übungen an, die an den individuellen Förderzielen ausgerichtet sind. Beispiele sind Anhalte- oder Richtungsübungen zur Stärkung der Selbstwirksamkeit. Bei entsprechendem Verlauf kann die Therapie später um geführte Ausritte oder Handpferdritte ergänzt werden.
Eine Therapieeinheit dauert im Regelfall 75 Minuten und wird üblicherweise wöchentlich durchgeführt, machmal auch 14-täglich. Die Gesamtdauer der Therapie wird anhand des individuellen Verlaufs festgelegt und laufend angepasst. Je nach Person und Diagnose ist auch eine Langzeittherapie angezeigt.
Pferdegestützte Therapie kann hilfreich sein bei Autismus-Spektrum-Störung (ASS), ADHS, ADS sowie körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen.
Zu Beginn erfolgt ein Erstgespräch am Telefon oder zu Beginn der Schnupperstunde, in dem Diagnosen, Erwartungen sowie bisherige Erfahrungen mit Pferden erhoben werden. Auf dieser Basis erstelle ich den individuellen Therapieplan. Je nach Bedürfnis der Klient:innen wird im Voraus geklärt, ob die weitere Anwesenheit der Bezugsperson während der Schnupperstunde sinnvoll oder notwendig ist.
Als nächstes werden die Tiere in ihrer Gruppe aus sicherer Distanz beobachtet. Erst im nächsten Schritt wird ein geeignetes Pferd, ein passender Esel ausgewählt. Für Personen ohne Vorerfahrung im Umgang mit Pferden kann diese Phase zur Reduktion von Ängsten sowie zum Kennenlernen des Tierverhaltens hilfreich sein. Die Pflege des Pferdes oder Esels ist Bestandteil der Therapie und dient der Beziehungs- und Vertrauensbildung.
Während der Reiteinheit führe ich als Therapeutin das Pferd und leite gezielte Übungen an, die an den individuellen Förderzielen ausgerichtet sind. Beispiele sind Anhalte- oder Richtungsübungen zur Stärkung der Selbstwirksamkeit. Bei entsprechendem Verlauf kann die Therapie später um geführte Ausritte oder Handpferdritte ergänzt werden.
Eine Therapieeinheit dauert im Regelfall 75 Minuten und wird üblicherweise wöchentlich durchgeführt, machmal auch 14-täglich. Die Gesamtdauer der Therapie wird anhand des individuellen Verlaufs festgelegt und laufend angepasst. Je nach Person und Diagnose ist auch eine Langzeittherapie angezeigt.
Pferdegestützte Therapie kann hilfreich sein bei Autismus-Spektrum-Störung (ASS), ADHS, ADS sowie körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen.
Indikationen für Pferdegestützte Therapie
Pferdegestützte Therapie bietet Fachpersonen eine wirksame Ergänzung in der Behandlung von Klientinnen und Klienten mit psychischen, psychosomatischen, neurologischen oder entwicklungsbezogenen Herausforderungen. Das Pferd gibt mit seinen Reaktionen eine sofortige Rückmeldung: Es reagiert klar, nonverbal und unverfälscht auf Anspannung, Emotion und Verhalten. Wo Worte kein Zugang finden, kann diese Resonanz therapeutische Prozesse beschleunigen, die in klassischen Settings oft schwer zugänglich sind.
Psychische und psychosomatische Indikationen
• Depression und Burnout: Förderung der emotionalen Regulation, Aktivierung und Reduktion von Hemmungen.
• Angststörungen und PTBS (Posttraumatische Belastungsstörungen) : Stabilisierung, Förderung von Selbstwirksamkeit und sichere Traumaexposition im Rahmen der Beziehung zum Pferd.
• Persönlichkeits- und Zwangsstörungen: Verbesserung der Selbstwahrnehmung und Ich-Funktionen.
• Essstörungen: Stärkung des Körperbezugs und der Körpersignale.
Entwicklungsbezogene und verhaltensorientierte Indikationen
• ASS (Autismus-Spektrum): Verbesserung von Kontaktaufnahme, Kommunikation und sozialem Lernen.
• ADHS/ ADS (Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätsstörung/ Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom: Training von Aufmerksamkeit, Struktur und Impulskontrolle.
• Entwicklungsverzögerungen: Förderung motorischer, sensomotorischer und kognitiver Kompetenzen.
• Verhaltensauffälligkeiten: Arbeit an Emotionsregulation, Selbstwert und sozialem Verhalten.
Neurologische und körperliche Indikationen
• CP (Zerebralparese), MS (Multiple Sklerose), St. n. CVI (Schlaganfallfolgen): Verbesserung von Rumpfstabilität, Gleichgewicht und Tonusregulation/ lösen von Spastiken durch die dreidimensionale Bewegungsübertragung des Pferdes.
• Motorische Einschränkungen: Unterstützung von Koordination, Haltung und Körperwahrnehmung.
Lebenskrisen und Belastungssituationen
• Trauerprozesse, familiäre Krisen oder Sinnkrisen – das Setting ermöglicht Ressourcenaktivierung und Stabilisierung in belastenden Phasen.
Rahmenbedingungen
• Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren.
• Kontraindikationen: Schwere Tierphobien, relevante Allergien, starke Abneigung gegen Tiere.
Ausgehend von meiner Erfahrung in der Krankenpflege, den besuchten Weiterbildungen und meinen persönlichen Stärken, liegen meine Schwerpunkte im somatischen und neurologischen Bereich, kognitiven Beeinträchtigungen, affektiven Erkrankungen, ASS, ADHS, ADS. In Begleitung mit Fachpersonen sind auch andere Indikationen möglich.
Psychische und psychosomatische Indikationen
• Depression und Burnout: Förderung der emotionalen Regulation, Aktivierung und Reduktion von Hemmungen.
• Angststörungen und PTBS (Posttraumatische Belastungsstörungen) : Stabilisierung, Förderung von Selbstwirksamkeit und sichere Traumaexposition im Rahmen der Beziehung zum Pferd.
• Persönlichkeits- und Zwangsstörungen: Verbesserung der Selbstwahrnehmung und Ich-Funktionen.
• Essstörungen: Stärkung des Körperbezugs und der Körpersignale.
Entwicklungsbezogene und verhaltensorientierte Indikationen
• ASS (Autismus-Spektrum): Verbesserung von Kontaktaufnahme, Kommunikation und sozialem Lernen.
• ADHS/ ADS (Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätsstörung/ Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom: Training von Aufmerksamkeit, Struktur und Impulskontrolle.
• Entwicklungsverzögerungen: Förderung motorischer, sensomotorischer und kognitiver Kompetenzen.
• Verhaltensauffälligkeiten: Arbeit an Emotionsregulation, Selbstwert und sozialem Verhalten.
Neurologische und körperliche Indikationen
• CP (Zerebralparese), MS (Multiple Sklerose), St. n. CVI (Schlaganfallfolgen): Verbesserung von Rumpfstabilität, Gleichgewicht und Tonusregulation/ lösen von Spastiken durch die dreidimensionale Bewegungsübertragung des Pferdes.
• Motorische Einschränkungen: Unterstützung von Koordination, Haltung und Körperwahrnehmung.
Lebenskrisen und Belastungssituationen
• Trauerprozesse, familiäre Krisen oder Sinnkrisen – das Setting ermöglicht Ressourcenaktivierung und Stabilisierung in belastenden Phasen.
Rahmenbedingungen
• Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Senioren.
• Kontraindikationen: Schwere Tierphobien, relevante Allergien, starke Abneigung gegen Tiere.
Ausgehend von meiner Erfahrung in der Krankenpflege, den besuchten Weiterbildungen und meinen persönlichen Stärken, liegen meine Schwerpunkte im somatischen und neurologischen Bereich, kognitiven Beeinträchtigungen, affektiven Erkrankungen, ASS, ADHS, ADS. In Begleitung mit Fachpersonen sind auch andere Indikationen möglich.
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fschibli@bluewin.ch
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TelefoN+41 62 968 19 05
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