Freie Plätze auf Anfrage
Dienstags findet keine Pferdegestütze Therapie / Reittherapie statt.
als Reittherapeutin biete ich keine konventionellen reitstunden an.
Von Pferden lernenOft werden Pferde im Kontext des Reitsports gesehen. Reiten bietet zweifellos gesundheitliche Vorteile. Die Reittherapie erweitert diesen Ansatz: Die Pferdegestützte Therapie nutzt die Begegnung mit dem Pferd gezielt, um Menschen mit psychischen oder psychosomatischen Belastungen und anderen Beeinträchtigungen therapeutisch zu unterstützen.
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Welche Philosophie steckt dahinter?Pferdegestützte Therapie — wenn Begegnung Entwicklung auslöst
Im Mittelpunkt steht die Beziehung: Eine leise, nonverbale Kommunikation zwischen Mensch und Pferd. Pferde nehmen kleinste Körpersignale wahr — Haltung, Spannung, Atmung. Genau diese Sensibilität macht sie zu starken Partnern für Menschen jeden Alters, besonders für jene, die in Sprache, Motorik oder Emotionen Unterstützung brauchen. Bevor Übungen dazukommen, entsteht erst Vertrauen. Durch das Pflegen des Pferdes, das gemeinsame Sein im Stall und die ersten Führ- und Reiteinheiten erleben die Klientinnen und Klienten unmittelbare Rückmeldungen. Wer sich schwer tut zu kommunizieren, findet im Pferd oft einen Kanal, der ohne Worte funktioniert – und dennoch tief wirkt. Positive Erfahrungen mit dem Tier können neue Zuversicht schaffen, die sich auch im Alltag zeigt. Als Therapeutin begleite ich diesen Prozess gezielt. Ich sorge für Sicherheit, führe das Pferd und beobachte aufmerksam, wie Mensch und Tier aufeinander reagieren. Auf dieser Basis baue ich die Therapie Schritt für Schritt aus: Aufgaben im Umgang mit dem Pferd, Übungen, Geschicklichkeitsspiele und Bewegungsaufgaben fördern
Daher eignet sich die Pferdegestützte Therapie oft auch für therapiemüde Klienten. |
Wem hilft Pferdegestützte Therapie?
Pferdegestützte Therapie kann Menschen helfen, die im Alltag mit starken Gefühlen, Unsicherheiten oder körperlichen Einschränkungen zu kämpfen haben. Auch für Kinder mit Entwicklungsproblemen ist die Pferdegestützte Therapie ein möglicher Weg. Das Pferd reagiert ehrlich und fein auf sein Gegenüber. Genau dieser direkte, warme Kontakt öffnet oft Wege, die in Gesprächen oder Übungen im Raum schwer erreichbar sind.
Wenn ein Mensch unter seelischem Druck steht
• Depression, Erschöpfung, starke Traurigkeit: Das Pferd hilft, Gefühle zu sortieren und wieder Vertrauen in sich selbst zu finden.
• Angst oder Folgen von belastenden Erlebnissen: Die ruhige Art des Pferdes gibt Sicherheit und Halt.
• Zwanghaftes oder sehr festgefahrenes Verhalten: Der betroffene Mensch erlebt, wie er selbst Einfluss nehmen kann – Schritt für Schritt.
Verhaltensschwierigkeiten
• ADHS: Das gemeinsame Arbeiten mit dem Pferd stärkt Fokus, Ruhe und Impulskontrolle.
• Autismus-Spektrum: Das Pferd erleichtert Kontakt, fördert Kommunikation und schafft klare, verständliche Signale.
• Entwicklungsverzögerungen: Bewegung, Spiel und klare Struktur auf dem Hof unterstützen motorisches und geistiges Lernen.
• Aggressionen, geringes Selbstwertgefühl: Der betroffene Mensch erlebt in der Therapie mit dem Pferd wertvolle Momente von Selbstwirksamkeit und Anerkennung.
Wenn der Körper Unterstützung braucht
• Neurologische Themen oder motorische Probleme: Die Bewegungen des Pferdes wirken wie ein natürlicher Therapieimpuls und verbessern das Gleichgewicht, die Haltung und die Koordination.
In schwierigen Familienphasen
• Trauer, Konflikte oder grosse Veränderungen – das Pferd hilft, Druck aus dem System zu nehmen und wieder Boden unter den Füssen zu finden.
Wichtig zu wissen
• Die Therapie eignet sich für Menschen jeden Alters.
• Ob auf dem Pferd oder am Boden gearbeitet wird, hängt vom Ziel, vom Interesse und den Möglichkeiten der betroffenen Person ab.
• Nicht geeignet ist die Therapie bei starker Tierangst, schweren Allergien oder wenn Tiere grundsätzlich auf Ablehnung stossen.
Wenn ein Mensch unter seelischem Druck steht
• Depression, Erschöpfung, starke Traurigkeit: Das Pferd hilft, Gefühle zu sortieren und wieder Vertrauen in sich selbst zu finden.
• Angst oder Folgen von belastenden Erlebnissen: Die ruhige Art des Pferdes gibt Sicherheit und Halt.
• Zwanghaftes oder sehr festgefahrenes Verhalten: Der betroffene Mensch erlebt, wie er selbst Einfluss nehmen kann – Schritt für Schritt.
Verhaltensschwierigkeiten
• ADHS: Das gemeinsame Arbeiten mit dem Pferd stärkt Fokus, Ruhe und Impulskontrolle.
• Autismus-Spektrum: Das Pferd erleichtert Kontakt, fördert Kommunikation und schafft klare, verständliche Signale.
• Entwicklungsverzögerungen: Bewegung, Spiel und klare Struktur auf dem Hof unterstützen motorisches und geistiges Lernen.
• Aggressionen, geringes Selbstwertgefühl: Der betroffene Mensch erlebt in der Therapie mit dem Pferd wertvolle Momente von Selbstwirksamkeit und Anerkennung.
Wenn der Körper Unterstützung braucht
• Neurologische Themen oder motorische Probleme: Die Bewegungen des Pferdes wirken wie ein natürlicher Therapieimpuls und verbessern das Gleichgewicht, die Haltung und die Koordination.
In schwierigen Familienphasen
• Trauer, Konflikte oder grosse Veränderungen – das Pferd hilft, Druck aus dem System zu nehmen und wieder Boden unter den Füssen zu finden.
Wichtig zu wissen
• Die Therapie eignet sich für Menschen jeden Alters.
• Ob auf dem Pferd oder am Boden gearbeitet wird, hängt vom Ziel, vom Interesse und den Möglichkeiten der betroffenen Person ab.
• Nicht geeignet ist die Therapie bei starker Tierangst, schweren Allergien oder wenn Tiere grundsätzlich auf Ablehnung stossen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ):
Wo findet die Therapie statt?
Die Therapieeinheiten finden direkt auf unserem Hof und seiner Umgebung statt – ein Ort der Ruhe der den Kontakt zum Pferd natürlich macht.
Kommt eine Pferdegestützte Therapie für mich in Frage?
Das finden wir gemeinsam heraus: Am Anfang steht ein Erstgespräch am Telefon, oder es findet ein Austausch per Mail statt. Dabei geht es um Diagnosen, Erwartungen und bisherige Erfahrungen mit Pferden. Sind sie interessiert, jedoch unsicher, ob Sie diese Therapieform anspricht, besteht die Möglichkeit, die 1. Therapieeinheit unverbindlich zu besuchen. Dieses erste Kennenlernen dient als Grundlage für die Planung der individuellen Therapie. Falls gewünscht, dürfen Eltern oder Betreuungspersonen während der
1. Therapieeinheit anwesend sein.
1. Therapieeinheit anwesend sein.
Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Je nach Krankenkasse und Zusatzversicherung werden die Therapiekosten oder ein Teil davon übernommen.
Wie läuft eine Therapieeinheit ab?
Die Kontaktaufnahme mit den Pferden/ Eseln findet im Auslauf, auf der Weide oder dem Sandplatz statt. Wir beobachten aus einer sicheren Distanz das Verhalten der Tiere in der Gruppe und ihre Körpersprache. Dabei lernen wir ihre Reaktionen kennen und sie abzuleiten. Sind Sie dazu bereit, erfolgt die gegenseitige Kontaktaufnahme/ begrüssen der Pferde und Esel. So wählen wir ein Pferd oder einen Esel aus, das/ der gut zu den aktuellen Bedürfnissen passt. Wenn der Umgang der Pferde und Esel für Sie neu ist, nehmen wir uns die nötige Zeit, Vertrauen aufzubauen und Bedenken und Ängste abzubauen. Das Pflegen und Putzen des Pferdes oder Esels gehört bewusst dazu – es schafft Nähe und Orientierung und dient somit der Beziehungs-und Vertrauensbildung. Verrichtungen rund um die Tiere können nach und nach übernommen werden. Das Tier wird für Bodenarbeit (Führen, Longieren, Freiarbeit...) oder Reiten vorbereitet. Nach der Rückkehr wird die Ausrüstung entfernt, das Tier gepflegt und in einem gemeinsamen Abschlussritual durch das Füttern belohnt. Es wird zurück in die Gruppe gebracht und verabschiedet.
Je nach Ziel und Bedürfnis wird die Therapieeinheit individuell angepasst.
Je nach Ziel und Bedürfnis wird die Therapieeinheit individuell angepasst.
Muss ich während der Reittherapie/ Pferdegestützten Therapie aufs Pferd steigen?
Nein, es muss nicht zwingend "geritten" werden. Reittherapie/ Pferdegestützte Therapie ist eine Therapie im Umgang mit dem Pferd. Meist bestehen diverse Möglichkeiten, um die vereinbarten Ziele zu erreichen.
Was üben wir in einer Therapieeinheit?
Am Anfang und am Schluss der Therapieeinheit steht immer die Selbstwahrnehmung: Beim Abschluss geht es auch darum, Veränderungen gegenüber dem Zustand vor der Therapieeinheit wahrzunehmen und die eigene Befindlichkeit auf eine klienten- und altersgerechte Weise auszudrücken. Während den Therapieeinheiten richten sich die Aufgaben nach den vereinbarten Zielen.
Während der Arbeit mit den Tieren unterstütze ich sowenig wie möglich und soviel wie nötig und leite gezielte Übungen an. Solche Hilfestellungen und Aufgaben helfen dabei, Ihre Ziel zu erreichen — zum Beispiel, indem Sie das Tier an einem bestimmten Ort anhalten lassen, um Ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. Mit wachsender Sicherheit kann später auch ein Ausritt Teil der Therapie werden.
Mögliche Inhalte und Aufgaben während einer Therapieeinheit können sein: (werden dem Ziel und den Möglichkeiten des Klienten angepasst)
Während der Arbeit mit den Tieren unterstütze ich sowenig wie möglich und soviel wie nötig und leite gezielte Übungen an. Solche Hilfestellungen und Aufgaben helfen dabei, Ihre Ziel zu erreichen — zum Beispiel, indem Sie das Tier an einem bestimmten Ort anhalten lassen, um Ihre Selbstwirksamkeit zu stärken. Mit wachsender Sicherheit kann später auch ein Ausritt Teil der Therapie werden.
Mögliche Inhalte und Aufgaben während einer Therapieeinheit können sein: (werden dem Ziel und den Möglichkeiten des Klienten angepasst)
- Beobachten der Tiere in der Gruppe, Pferdesprache untereinander, Ohrenspiel
- Begrüssen der Tiere, gegenseitige Kontaktaufnahme
- Wahrnehmen des Pferdes/ Esels vom Boden aus oder auf dem Rücken des Pferdes/ Esels
- Verrichtungen um das Pferd / um den Esel
- Pferdepflege, Eselpflege
- Das Tier zum Reiten oder Führen vorbereiten
- Führen des Tieres von A nach B
- Bodenarbeit
- gezielte Übungen auf dem Pferd
- gemeinsam mit dem Pferd Aufgaben lösen
- Ausritt
- Handpferdritt
- Wiederholungen/ Rituale
Wie lange dauert eine Therapieeinheit?
Eine Therapieeinheit dauert in der Regel 75 Minuten und findet idealerweise wöchentlich statt, manchmal auch alle 14 Tage.
Wie lange dauert die gesamte Therapie?
Die Gesamtdauer der Therapie richtet sich nach Ihrer Situation, dem Verlauf und wird individuell mit Ihnen vereinbart. Für eine optimale Wirksamkeit sind je nach Ziel 15 bis 25 Einheiten empfohlen. Die einzelnen Therapieeinheiten werden geplant, dokumentiert und ausgewertet (reflektiert). Je nach Diagnose ist eine Dauertherapie angezeigt und hilfreich.
Was unterscheidet Pferdegestützte Therapie, Reittherapie und Heilpädagogisches Reiten?
Es handelt sich um die gleiche Therapie. Der Begriff Reittherapie und Heilpädagogisches Reiten wurde in Pferdegestützte Therapie umbenennt.